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Kürbisrösti mit Wirsing-Birnen-Salat

Das Gartenjahr 2017 war (bisher) durchaus erfreulich. Normalerweise schreibe ich ja nicht mit, aber heuer wollte ich es einfach wissen. Die Ernte kann sich sehen lassen: 27 grüne Zucchinis + 12 gelbe, 34 Gurken, 3 Kohlrabi, unzählige Tomaten, 2 kleine Blumenkohlköpfe, 3 Romanesco und 26 Hokkaido-Kürbisse. Enttäuscht bin ich von den Auberginen, da ging gar nichts und das obwohl ich die letzten Jahre immer so reichlich ernten konnte. Jetzt wartet noch der Rosenkohl und Grünkohl auf seinen Einsatz. Auch der Wirsing ist gepflückt – der hier war Nr. 1 von 2. Mehr hab ich aber auch nicht gepflanzt. Aus Wirsing lassen sich viele wunderbare Sachen kochen. Die zarten und knackigen Kohlblätter eignen sich hervorragend zum Füllen, in leckeren Aufläufen oder im Risotto. Ich habe ihn einfach dünn geschnitten und mit einer fruchtigen Birne zu einem vitaminreichen Salat verarbeitet. Dazu gab es Kürbisrösti – ein einfaches und gesundes Herbstessen.

Zutaten für den Wirsing-Birnen-Salat (für 4 Personen)
1/2 weiße Zwiebel (oder Lauch)
6 Stängel Petersilie (ich hab tiefgekühlte verwendet)
1 großer Wirsing
2 große fruchtige Birnen
120 g Sauerrahm
1 EL Bauernsenf
1 TL Honig
1 TL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Preiselbeeren nach Belieben

Zubereitung
Zwiebel in feine Stücke schneiden. Petersilie fein hacken. Äußere Blätter vom Wirsing entfernen, Wirsing halbieren und Strunk ausschneiden. Den restlichen Wirsing in sehr feine Stücke schneiden. Birne waschen, halbieren, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Zwiebeln, Petersilie, Wirsing und Birne in einer großen Schüssel mischen. Sauerrahm mit Senf, Honig, Zitronensaft vermischen und über den Wirsing-Birnen-Salat gießen. 10 Minuten durchziehen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Preiselbeeren toppen und servieren.

Für das Kürbisrösti (für 4 Personen)
500 g Hokkaido-Kürbis
1 große Kartoffel
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30 g Semmelbröseln
30 g Kürbiskerne (gehackt)
2 Eier
1 TL Salz
Öl zum Braten

Zubereitung
Kürbis waschen und mit der Schale fein raspeln. Kartoffel schälen und ebenso raspeln. Zwiebel in feine Stücke schneiden. Kürbis, Kartoffeln und Zwiebelstücke in einer Schüssel mischen. Knoblauchzehe hinein pressen. Semmelbröseln, gehackte Kürbiskerne, Eier und Salz dazugeben und Masse gut vermischen. Bratöl in einer Pfanne leicht erhitzen. Einen Esslöffel Masse in die Pfanne geben, flach drücken und langsam anbraten, Rösti nur einmal wenden.

An Goata und einen wunderschönen Herbst für euch!
Gitte

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Crème Brûlée mit Rosmarin

Mein Mann hat seine eigene Liste „im“ Thermomix. Das ist mir erst vor kurzem aufgefallen. Als ich mich (auf der Suche nach Mittagessen-Inspiration) durch meine Rezeptlisten geklickt habe, stand da auch sein Name. Hat er sich doch ganz heimlich eine Sammlung seiner Lieblingsrezepte angelegt. Und da die großteils nur aus Desserts besteht, wusste ich, es wird wieder Zeit für etwas Süßes :) Rosmarin ist und bleibt mein absolutes Lieblingsgewürz. Ich verwende ihn in so gut wie jedem Gericht. Er verfeinert Ofengemüse, passt wunderbar zu meiner aktuellen Lieblingsvorspeise Ziegenkäse-Feigen-Baguette mit karamellisiertem Honig und erfrischt als Getränk in Sirupform. Auch im Dessert findet er seinen Platz, Rosmarin-Eis hab ich euch ja schon mal vorgestellt. Heute spielt Rosmarin die Hauptrolle im cremig und zugleich knusprigen Dessert-Liebling von meinem Mann – Crème Brûlée.

Zutaten für 4 Personen
250 g Sahne
2-3 Zweige frischer Rosmarin
100 g Milch
30 g Zucker
4 Eidotter
1 Prise Salz
4 TL Rohrzucker (zum Flambieren)
außerdem: einen Bunsenbrenner

Zubereitung im Thermomix
Rosmarinzweige waschen und trocken schleudern, zusammen mit der Sahne in einen hohen Topf auf den Herd geben und Sahne einmal kurz aufkochen, dabei umrühren damit nichts überkocht. Den Rosmarin ca. 15 Minuten in der heißen Sahne ziehen lassen. Rosmarinzweige entfernen und die Sahne abkühlen lassen. Sobald die Sahne abgekühlt ist zusammen mit der Milch, Zucker, Eidotter und einer Prise Salz in den Mixtopf geben. Das Ganze für 6 Minuten auf Stufe 2 bei 70 °C erwärmen. Die Sahnemischung in 4 ofenfeste Förmchen füllen, mit Frischhaltefolie abdecken (oder einfach die passenden Glasdeckel aufsetzen) und in den Varoma-Behälter stellen. 750 g Wasser in den Mixtopf geben, Varoma aufsetzen und 45 Minuten, Varoma Stufe 1, dämpfen. Varoma abnehmen, Folie vorsichtig entfernen und Förmchen etwas abkühlen lassen. Danach die Gläser für 2 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Nach der Kühlzeit die Creme mit je einem TL Rohrzucker bestreuen und mit dem Busenbrenner auf kleiner Flamme gleichmäßig abbflämmen. Crème Brûlée mit Rosmarinzweig dekorieren und servieren.

Zubereitung ohne Thermomix, aber im Dampfgarer
Rosmarinzweige waschen und trocken schleudern, zusammen mit der Sahne in einen hohen Topf auf den Herd geben und Sahne einmal kurz aufkochen, dabei umrühren damit nichts überkocht. Den Rosmarin ca. 10-15 Minuten in der heißen Sahne ziehen lassen. Rosmarinzweige entfernen und die Sahne abkühlen lassen. Sobald die Sahne abgekühlt ist, Milch, Zucker, Eidotter und einer Prise Salz dazugeben. Die Mischung auf dem Herd nochmal aufkochen. Auf kleiner Flamme und unter regelmäßigem Rühren für ca. 6 Minuten köcheln lassen. Die Sahnemischung in 4 ofenfeste Förmchen füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und im Dampfgarer für 45 Minuten bei 100 ° C dämpfen. Folie vorsichtig entfernen und Förmchen etwas abkühlen lassen. Danach für 2 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Nach der Kühlzeit die Creme mit je einem TL Rohrzucker bestreuen und mit dem Busenbrenner auf kleiner Flamme gleichmäßig abbflämmen. Crème Brûlée mit Rosmarinzweig dekorieren und servieren.

Ich weiß, dass einige meiner Leser KEINEN Thermomix besitzen. Deshalb die kleine Rezept-Abwandlung für die Zubereitung auf dem Herd. Auch dort funktioniert das ganz einfach und ohne viel Zubereitungsschritte.

Meinen Thermomix würde ich trotzdem nie mehr hergeben. Allein für die Inspiration via Rezeptkey und Zugriff auf das riesige Rezeptportal Cookidoo bin ich immer wieder dankbar. Thank you bester Küchenbuddy!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Thermomix
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Kürbis-Zimtschnecken

Eigentlich mag ich es gar nicht, einen Blogbeitrag mit „Ich liebe….“ anzufangen. Eigentlich…aber Zimtschnecken liebe ich wirklich. Dafür lasse ich jeden Diätplan und meine guten Vorsätze links liegen, denn richtig gute Zimtschnecken gehen immer. Und diese Zimtschnecken sind mehr als richtig gut. So gut, dass mein Mann und ich über Tage verteilt alle Zimtschnecken selber essen und nur ungern abgeben. Aber dieser Hefeteig gefüllt mit herbstlicher Kürbis-Zimt-Füllung ist einfach nur köstlich. Und da ja auch jede Menge Gemüse drinnen ist quasi auch gesund.

Zutaten für eine Auflaufform (30 x 25 cm)
für die Füllung
1 Hokkaido-Kürbis (gewaschen & entkernt = 400 g Fruchtfleisch zur Verarbeitung)
4 EL Ahornsirup
1 EL Zimt
außerdem 5 EL Rohrzucker und nochmal Zimt nach Belieben

für den Hefeteig
250 g Milch
20 g frische Hefe
100 g Zucker
250 g Weizenmehl
250 g Dinkelmehl
70 + 30 g Butter (weich und in Stücken, plus etwas mehr für die Form)
1 Ei

für die Vollendung
100 g weiße Kuvertüre
1 Handvoll Kürbiskerne

Zubereitung
Füllung

400 g Hokkaido-Kürbis in Stücke schneiden und im Dampfgarer bei 100 ° C für ca. 30 Minuten dünsten bis er weich ist. Die Kürbisstücke dann grob pürieren und mit dem Ahornsirup und Zimt mischen.

Hefeteig 
Milch in einem Topf auf dem Herd kurz erwärmen (lauwarm sollte sie sein). Achtung! Nicht kochen! Die Milch darf nicht heiß werden. Hefe in der warmen Milch auflösen. Weizen- und Dinkelmehl in eine große Rührschüssel geben. 70 g der Butterstücke, Zucker, Ei und die Hefe-Milch dazugeben. Teig mit dem Handmixer 8-10 Minuten zu einem geschmeidigen Hefeteig kneten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort für ca. 40 Minuten gehen lassen. Auflaufform mit Butter fetten. Nach der Gehzeit Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (25 x 50 cm) ausrollen. Die Kürbismasse großzügig auf dem Teig verteilen, dabei keine freie Fläche übrig lassen. Fünf EL Rohrzucker auf dem Teig verteilen. Wer will kann jetzt auch nochmal etwas Zimtpulver nach Belieben darüber streuen. Teig über die breite Seite einrollen und in ca. 3 cm dicke Scheiben schneiden. Schnecken dicht an dicht in die gefettete Auflaufform setzen. Dann nochmal zugedeckt für ca. 30 Minuten gehen lassen. Währenddessen Backofen auf 170 ° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die restlichen 30 g Butter in einem Topf schmelzen. Nach der Gehzeit Kürbis-Zimtschnecken mit der geschmolzenen Butter einstreichen und ca. 30-35 Minuten goldbraun backen. Zimtschnecken aus dem Backofen nehmen und abkühlen lassen. Für die Vollendung die weiße Kuvertüre klein hacken und im Wasserbad auf dem Herd schmelzen. Die geschmolzenen Kuvertüre mit einem Löffel auf den Kürbis-Zimtschnecken verteilen und mit den Kürbiskernen nach Belieben toppen.

Übrigens, wer nicht selber backen will und im Bregenzerwald auf der Suche nach richtig guten Zimtschnecken ist, der wird im Bären im Mellau fündig. Im Café Deli werden neben meinem alltime favorite Zimtschnecken auch noch viele andere Köstlichkeiten serviert.

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T-Bone Steak mit Kürbisrisotto und Salbei

Selten war mein Mann schneller am Mittagstisch wie letztes Wochenende. Es gab das wohl beste Steak Vorarlbergs – T-Bone vom Aubrac Ochsen. Das Steak für echte Männer, heißt es da auf einer Seite im www. Für mich war das T-Bone eine Premiere, und ja, das Ergebnis war nicht nur was für Männer. Die Kombination aus Filet und Roastbeef ist einfach unschlagbar köstlich. Leider ging unser kleiner Nebendarsteller – das Kürbisrisotto – dabei fast ein bißchen unter. Trotzdem, ich würd es wieder so machen, sollte es draußen nicht gerade über 30 ° haben. Alle Vegetarier werden sich aber auch über die schmackhafte Beilage freuen.

Das Steak hab ich „pur“ gegrillt. Also ohne es vorher zu marinieren. Nur das Steak und eine heiße Grillpfanne. Damit es perfekt wird sollte das Fleisch etwa zwei Stunden vor dem Verzehr aus dem Kühlschrank genommen werden. Es ruht dann bei Zimmertemperatur bis zum großen Einsatz auf dem Grill. Wettertechnisch habe ich auf die Grillpfanne umdisponiert. Funktioniert meiner Meinung nach genauso gut.

Zubereitung T-Bone Steak
1 Steak á 600 g mit knapp 4 cm Dicke
Für das T-Bone Steak habe ich etwas Butterschmalz (wegen dem hohen Rauchpunkt) in der Grillpfanne erhitzt. Das akklimatisierte Steak (siehe oben) in die heiße Pfanne legen. Jede Seite nun für ca. 5-6 Minuten braten. Bitte nur einmal wenden! In dieser Zeit sollte das Steak dann medium rare auf den Tisch kommen. Je nach Vorliebe und Dicke des Steaks die Garzeit dementsprechend anpassen. Danach wird das Steak mit Salz und Pfeffer gewürzt und darf noch ein paar Minuten ruhen & nachziehen. Dafür am besten in Alufolie packen oder in der Wärmeladen warm halten.

So viel Fleisch-Content gibt es nicht allzu oft auf goats.today, aber dieses Prachtstück musste ich mit euch teilen. Bitte achtet beim Fleischeinkauf auf beste Qualität und kauft beim Metzger/Fleischhändler eures Vertrauens. Allen Vorarlbergern kann ich den Vetterhof in Lustenau nur weiterempfehlen. Nicht nur was Fleisch betrifft, auch die Gemüsekiste finde ich genial, wenn man keinen eigenen Garten besitzt.

Die Salbeiblätter habe ich in der „Fleisch-Ruhephase“ in der Steakpfanne nochmal in etwas Butterschmalz kurz gebraten/frittiert. Danach auf einer Küchenrolle abtropfen lassen. Der Salbei wird wunderbar knusprig und passt perfekt zum Risotto. Das Fleisch braucht nicht wirklich einen Partner :)

Das Kürbisrisotto habe ich im Thermomix zubereitet. Geht aber natürlich auch in einem großen Topf. Die Zubereitung im TM geht extra schnell, da einfach alle Zutaten zusammen in den Topf wandern und dort 20 Minuten köcheln. Das Rühren übernimmt dabei die Maschine. Das ist gerade dann perfekt, wenn man nebenher ein Kleinkind bespaßen muss. Oder Wäsche waschen. Oder Online-Shoppen.

Zutaten Kürbisrisotto für 2 Personen
1 Hokkaido-Kürbis (entkernt entspricht das 350 g Kürbisfleisch)
60 g Parmesan
1 rote Zwiebel
125 g Risotto-Reis Arborio
100 g Weißwein
300 g Wasser
1/4 TL Kreuzkümmel gemahlen
2 TL Gemüsebrühe
20 g Butter
2 Prisen frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung im TM
Parmesan in Stücke in den Mixtopf geben und für 10 Sekunden auf Stufe 8 zerkleinern, in eine Schüssel umfüllen. Kürbis in Stücke und die halbierte Zwiebel in den Mixtopf geben und 8 Sekunden auf Stufe 4 zerkleinern, mit dem Spatel nach unten schieben. Risottoreis, Wein, Wasser, Kreuzkümmel und Gemüsebrühe hinzufügen und 20 Minuten bei 100 ° C im Linkslauf auf Stufe 1 kochen. Butter und 40 g vom geriebenen Parmesan unterrühren. Das Risotto anrichten und mit dem restlichen Parmesan bestreuen. Pfeffer darüber mahlen und servieren.

 

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Kürbis-Bohnen-Salat mit Rinderfilet und Kürbis-Chutney

Ich bin wieder zurück aus dem Urlaub. Der Norden war so gut zu uns. Wir hatten eine wunderschöne Zeit und unseren 1. „richtigen“ Urlaub als Familie sehr genossen. Aber, (und das ist wirklich immer so) Zuhause ist es einfach am Schönsten! Auch der Blick in unseren Garten sagt mir „Willkommen zurück“, denn der Kürbis ist reif und will verarbeitet werden. Fünfzehn Stück hab ich gezählt und ich vermute, dass da unter den großen Blättern noch mehr verborgen sind. Was für ein Glück, dass ich Kürbis jeden Tag essen könnte. Wenn der Kürbis im Backofen zubereitet wird, schmeckt er mir am allerbesten. Oder aber ich mache daraus ein süßes Kürbispüree und fülle damit den Hefeteig für die „Kürbis-Zimt-Schnecken“ – auch das ist ein Herbst-Highlight. Kürbis ist pures Soulfood und das kann bei dem aktuellen Wetter nicht schaden, oder? Heute hab ich den Backofen-Kürbis, frische grünen Bohnen, die letzten Heidelbeeren aus dem Garten und Frühlingszwiebel in einen Salat verpackt – so einfach wie genial. Naja, auch das Rinderfilet on top war ausgesprochen lecker. Und ein Löffel vom Kürbis-Chutney durfte auch nicht fehlen.

Zutaten für 2 (große) Portionen
500 g Hokkaido-Kürbis
2 TL Sonnenblumenöl
Salz und Pfeffer
1 TL Cumin
300 g Rinderfilet
1-2 EL Olivenöl
1 EL Honig
1 EL Harissa-Würzpaste
200 g grüne Bohnen
1 Frühlingszwiebel
1 Handvoll Heidelbeeren
Essig und Öl zum Beträufeln
für die Vollendung: Kürbischutney nach Belieben

Zubereitung
Backofen auf 180 ° Heißluft vorheizen. Kürbis waschen, halbieren und Kerne mit einem Löffel entfernen. Den Kürbis in Streifen schneiden und mit Salz, Pfeffer und Cumin würzen. Backblech mit Sonnenblumenöl bestreichen und die Kürbisstreifen darauf verteilen. Auf der mittleren Schiene im Backofen für ca. 30 Minuten backen. Olivenöl, Honig und Harissa in einer Schüssel zu einer Paste vermischen. Rinderfilet trocken tupfen und mit der Paste einreiben. Mindestens 10 Minuten marinieren. Die Bohnen waschen und in kochendem Salzwasser für ca. 10 Minuten garen. Dann Wasser abgießen und die Bohnen in Eiswasser abschrecken. Frühlingszwiebel waschen und in feine Ringe schneiden. Eine große Pfanne erhitzen und das Rinderfilet darin von jeder Seite für ca. 2-3 Minuten anbraten. Filet aus der Pfanne nehmen und für 5 Minuten ruhen lassen. Bohnen und Kürbis auf einem großen Teller anrichten, mit Frühlingszwiebeln und Heidelbeeren toppen & nach Geschmack mit Essig und Öl beträufeln. Rinderfilet in Scheiben schneiden und auf dem Salat anrichten. Mit Kürbischutney garnieren und servieren.

für das Kürbischutney
400 g Hokkaido-Kürbis (der muss nicht geschält werden)
1 große rote Zwiebel
1 säuerlicher Apfel
1 Chilischote
2 EL Sonnenblumenöl
2 EL Rohrzucker
6 EL Weißweinessig
4 EL Wasser
Salz und Pfeffer nach Belieben

Zubereitung
Kürbis waschen und in kleine Stücke schneiden. Apfel schälen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebel schälen und fein hacken. Chilischote entkernen und in kleine Stücke schneiden. Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebelstücke darin leicht anbraten. Chilistücke dazugeben und weiter dünsten. Zucker dazugeben und karamellisieren lassen. Kürbis und Apfel in Stücke dazugeben, kurz dünsten & mit Essig und Wasser ablöschen. Für ca. 30 Minuten (ohne Deckel) köcheln lassen und regelmäßig umrühren. Chutney mit Salz und Pfeffer abschmecken und in Gläser füllen.

Genießt den Herbst! An Goata wünsch ich euch!
Gitte

 

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Romanesco-Quiche mit Speck

Im Februar sah ich mich noch mit Zimtschnecke & Kaffee in den Dünen sitzen und jetzt ist es endlich soweit. Nächste Woche gehts los in den Norden. Ich staple schon die Wäschekörbe mit allem was mit soll im Gästezimmer und überlege mir, wie wir das wohl alles ins Auto bringen. Planschbecken, Badetücher, Strandzelt aber auch Lieblingsspielzeug, Kinderwagen sowie Rückentrage ist dabei. Kleidung für alle möglichen Wetterszenarien und eine Grundausstattung meiner Lieblingsgewürze, Öle und mein Frühstücksmüsli für das Ferienhaus muss auch mit. Und natürlich auch der Thermomix. Ich kann mir den Urlaub nicht ohne meinen treuen Küchenfreund vorstellen. Wer macht mir sonntags den Zopf? Und nachmittags das Früchte-Eis für die Kinder? Wer mixt mir die Bananenmilch so schön cremig und macht notfalls eine heiße Suppe für kalte Tage in Dänemark? Es geht wirklich nicht anders. Nicht ohne meinen Thermomix!

Speziell wenns um das Thema „Teig“ geht kann ich mich immer auf meinen Küchenbuddy verlassen. Niemand macht so schnell und einfach Mürb-, Rühr-, Nudel-, Hefe- oder Pizzateig. Da muss man auch gar nicht lange überlegen ob selber machen oder kaufen. Kurz alle Zutaten zusammen suchen und dann gehts ruckzuck los.

Für den Mürbteig (Springform 26 cm)
150 g Dinkelmehl
75 g kalte Butter (in Stücken) + etwas mehr zum Einfetten der Form
1/2 TL Salz
50 g Wasser

Zubereitung (im Thermomix)
Für den Teig alle Zutaten in den Mixtopf geben und für 20 Sekunden auf Stufe 4 vermischen. Den Teig aus dem Topf holen und zu einer Kugel formen. Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit dem Nudelholz ausrollen und eine gefettete Quicheform damit auskleiden, den Teig am Rand hochziehen und mit einer Gabel mehrmals einstechen.

Für die Füllung
1/2 Kopf Romanesco (in Stücken)
200 g Frühstücksspeck (in dicken Scheiben)
100 g Bergkäse (würzig)
4 Eier
50 g Rahm
2 Zweige Rosmarin (fein gehackt)
frisch gemahlener Pfeffer

Zubereitung (im Thermomix)
Bergkäse in Stücken in den Mixtopf geben und 10 Sekunden auf Stufe 7 zerkleinern & umfüllen. Frühstücksspeck in kleine Würfel schneiden. Backofen auf 180 ° C Ober-Unter-Hitze vorheizen. Eier, Rahm, Rosmarin und etwas Pfeffer in den Mixtopf geben und 30 Sekunden auf Stufe 4 verrühren. Romanesco und Speckwürfel auf dem Mürbteig verteilen. Die Eier-Rahm-Mischung darüber gießen. Mit dem zerkleinerten Käse bedecken. Quiche im vorgeheizten Backrohr für ca. 25 Minuten goldgelb backen. Warm oder kalt servieren.

Ich glaube wir sind uns alle einig, dass Romanesco das schönste Gemüse ever ist, oder? Ich finde es immer wieder faszinierend, was für Kunstwerke die Natur in petto hat. Das tolle an diesem Exemplar, den Romanesco hab ich direkt vor der Haustür aus meinem Garten gepflückt. Statt Romanesco passt aber auch Brokkoli wunderbar in die Quiche.

Und da ja jetzt mein Urlaub vor der Tür steht gönn ich mir auch auf dem Blog eine kurze Pause. Im September sehen, hören und lesen wir uns dann wieder. Danke für eure Treue! Einen schönen Sommer und alles Liebe für euch!

Gitte

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Thermomix
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Gegrillte Zucchini mit Mozzarella und gerösteten Haselnüssen

Heute gibt es hier eine Premiere: es folgen nicht nur Fotos sondern auch ein Video. Früher wollte ich ja immer ins Fernsehen. Hollywood wär mir ganz gelegen gekommen. Schlussendlich wurde es aber nicht Hollywood sondern Hittisau, was mir mehr als recht war. Denn als ich vor kurzem eine Anfrage für ein Videodreh erhalten habe, musste ich mich erst überwinden. Seit ein paar Jahren steh ich lieber hinter als vor der Kamera. Trotzdem. Hollywood kam zu mir in Form von Schärdinger und einem großen Filmteam. Ihnen hab ich gezeigt was mein Garten so her gibt, wo unsere Ziegen den Sommer verbringen und was mir wichtig ist bei der Ernährung meiner Familie.

Für das Schärdinger Filmteam und unsere Besucher auf der Alpe habe ich gegrillte Zucchini mit Mozzarella und gerösteten Haselnüssen zubereitet. Die Zucchini kommen aus unserem kleinen Garten im Gsäß, der Mozzarella aus 100 % österreichischer Kuhmilch von Schärdinger in bester heimischer Qualität.

Und so sieht es im Innern unserer Alpe aus. Hübsch, oder? Unseren Gästen aus Wien hat es jedenfalls gefallen. Selten wurden um mich rum so viele Handys gezückt um alles fotografisch festzuhalten. Auch unsere Ziegen sind sehr fotogen. Besonders Heidi und Gretl haben es dem Filmteam angetan.

Obwohl ich ja fast nicht hingucken geschweige denn hinhören kann – hier gibt es den Link zum Video für euch. Ein anstrengender Drehtag mit mehr als 6 Stunden Filmmaterial verpackt in einem 2 Minuten-Video. Puh, also ich weiß jetzt warum die in Hollywood so viel verdienen :)

Hier gehts zum Video – Klick

Zutaten für 4 Personen
4 Zucchini
1 Handvoll Haselnüsse
1 Packung Mozzarella Duo von Schärdinger
Basilikumblätter nach Belieben
Oreganoblüten nach Belieben
Rapsöl vom Bodensee
Salz & Pfeffer

Zubereitung
Die Zucchini (und Zucchiniblüten) waschen und längs in Streifen schneiden. Mit Öl bestreichen und auf dem Grill (oder in der Grillpfanne) braten. Die Haselnüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten. Sobald sie duften aus der Pfanne nehmen und mit einem großen Messer klein hacken. Die gegrillten Zucchini in einem großen Teller anrichten. Zucchiniblüten, Basilikum und Oregano-Blüten darauf verteilen. Mozzarella in Scheiben schneiden und in mundgerechte Stücke zupfen. Mozzarella auf den Zucchini anrichten. Die gerösteten Haselnüsse darüber streuen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die tollen Fotos von mir, meiner Familie und unserem Essen hat die wunderbare Karolin Pernegger gemacht. Sie hat uns an diesem Tag begleitet und ihre Eindrücke für euch festgehalten.

Nach dem anstregenden, aber auch super lustigen und schönen Tag gab es dann noch Eis für alle. Zubereitet mit den neuen Schärdinger Smoojos – ihr kennt doch die Werbung mit dem cocktailshakenden Schärdinand, oder? Herrlich! Die Kombination Smoothie und Naturjoghurt schmeckt wirklich toll und lässt sich wunderbar zu kleinen Eispops verarbeiten. Dafür hab ich einfach ein paar Waldbeeren in Eisformen gegeben und mit Smoojo aufgefüllt. Thats it!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Schärdinger
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