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Polentataler mit Pilzen und Gemüse

Nach einem Monat selbst auferlegter Blogpause bin ich nun wieder für euch da. Mir war einfach gar nicht darum irgendetwas zu posten. Es gab tausend und einen wirklich guten Grund für etwas Abstand. Der wichtigste zuerst: wir bekommen wieder Nachwuchs! Und während Baby Nummer zwei es sich im Bauch so richtig gemütlich macht, ging es mir leider alles andere als gut. Deshalb war ich auch meilenweit davon entfernt in der Küche zu stehen und „eatz goats“ zu kochen. Im Gegenteil – schon der Gedanke an etwas zu Essen war total abwegig – und wer mich kennt, der weiß, da stimmt was nicht. Nachdem ich dann aber die 13. Woche überstanden hatte, war mein Appetit wieder da – Hallelujah! Jetzt läuft das alles wieder ganz prima und ich kann wieder genießen (alles außer Fleisch :) Das hier war eines der ersten Gerichte, auf die ich so richtig Lust hatte. Knusprig gebratene Polentataler mit Kräuterseitlingen und Gemüse aus dem Wintergarten. Ihr vielleicht auch?

Zutaten für 2 Personen (mit Resten für morgen)
für die Polentataler
200 ml Wasser
200 ml Milch
100 g Polenta fix
Salz und getrockneter Rosmarin nach Belieben
Butter für die Form
Bratöl für die Grillpfanne

Zutaten für das Gemüse
200 g Rosenkohl
150 g Kräuterseitlinge
100 g Champignons
1 Schalotte
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Mangoldblätter
1 EL Butter
Salz

außerdem
(Ziegen)feta nach Belieben

Zubereitung
Für die Polentataler: eine Auflaufform mit Butter einfetten. Wasser und Milch mit einer Prise Salz in einem hohen Topf zum Kochen bringen. Sobald die Flüssigkeit kocht, Polenta einrieseln lassen und kräftig rühren. Topf vom Herd nehmen und weiter rühren (nach Packungsanleitung verfahren). Getrockneter Rosmarin unterrühren. Die Polentamasse in die gefettete Auflaufform streichen und abkühlen lassen. Nach dem Kühlen Polenta aus der Form stürzen und Taler (oder ähnliches) ausstechen. Die Polentataler in einer gefetteten Grillpfanne von jeder Seite für ca. 5 Minuten auf mittlerer Hitze anbraten.

Für das Gemüse: Rosenkohl gut waschen, äußere welke Blätter entfernen und Strunk kreuzweise einschneiden. In etwas Salzwasser für ca. 10-15 Minuten gar kochen.
Schalotte und Knoblauchzehe in feine Scheiben schneiden. Kräuterseitlinge und Champignons ggf putzen (mit einem Pinsel oder Küchenpapier säubern und angetrocknete Stellen entfernen) und längs in Scheiben schneiden. Die Mangoldblätter waschen und trocken tupfen. Butter in einer Pfanne erhitzen – Schalotte und Knoblauch darin anbraten. Pilze dazugeben und kurz von jeder Seite braten. Den bereits gekochten Rosenkohl und die Mangoldblätter unterheben und mit erwärmen. Mit Salz abschmecken. Alles Zutaten auf einem Teller anrichten und Feta darüber streuen.

Rosenkohl und Mangoldblätter warteten tatsächlich noch in meinem Garten (bzw der Mangold in der Gartenlaube) auf ihren Einsatz. Den feinen Kräuterseitling hab ich mir gegönnt nachdem der Appetit wieder gekommen ist. Am besten schmecken sie, wenn man sie möglichst frisch verarbeitet. Einfach kurz anbraten und zB. zu einem knackigen Salat dazu servieren. Eine perfekte Alternative für alle, die momentan auch keinen Bock auf Fleisch haben.

Übrigens, ich bin mir noch nicht sicher, wie das hier (der Blog) weitergehen soll…Mal schauen was das Leben so bringt, oder?

Alles Liebe für euch!
Gitte

 

 

 

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Hackbällchen mit Tomaten-Sherry-Sauce und Kräuter-Fladenbrot

Happy Birthday meinen lieben Foodistas. Dieser Beitrag hier ist speziell für euch! Ich freu mich sehr, dass ich zu eurem 3. Blog-Geburtstag wieder an eurer schönen Geburtstagstafel Platz nehmen darf und bring euch ein köstlich gefülltes Pfännchen mit. Darin befinden sich saftige Hackfleischbällchen mit einer würzig fruchtigen Tomaten-Sherry-Sauce. Das knusprige Fladenbrot gibt es dazu serviert, um die gute Sauce aufzutunken. Das ist zwar laut Knigge ein Fauxpas, hier aber ausdrücklich erwünscht. Dieses spanisch angehauchte Rezept erinnert mich an meinen Mädels-Trip nach Barcelona. Was wir da genau erlebt haben und alle Infos zum Rezept findet ihr auf dem Blog der Foodistas – mit einem Klick seid ihr dabei.

Meine lieben 2×2 Schwestern – Tanja, Carina, Jasmin und Tine – ich wünsch euch weiterhin viel Freude und Erfolg mit eurem Blog! Lasst euch feiern! Und vergesst nicht, Hittisau erwartet euch! Alles Liebe, eure Gitte

 

 

 

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Weihnachtlicher Zimtstern-Cheesecake

Kurz vor den Festtagen hab ich ein tolles „no bake Cheesecake“ Rezept für euch. Solche Kuchen mag ich ja sehr gerne. Die klappen immer, denn man muss nicht backen sondern nur die besten Zutaten zusammen rühren, den Kuchen in den Kühlschrank stellen und 3 Stunden später genießen. Herrlich! An Weihnachten wird mit den Kalorien nicht gespart. Naja, eigentlich passiert das überhaupt selten hier. Aber das Törtchen ist schon eine kleine Bombe. Der Boden besteht aus Schwiegermamas Zimtsternen und flüssiger Butter. Die Füllung aus richtig guter weißer Kuvertüre mit Mascarpone, Frischkäse und geschlagener Sahne. Ein Weihnachts-Träumchen.

Zutaten für eine kleine Springform (18 cm Durchmesser)
für den Boden
200 g Zimtsterne
100 g Butter

für die Füllung
200 g weiße Kuvertüre
175 g Frischkäse (ich hab Philadelphia Joghurt verwendet)
200 g Mascarpone
150 g Ländle-Rahm (Schlagsahne)

außerdem
1 EL Kakaopulver
Zimtsterne für die Garnitur (als Schablone)

Zubereitung
Springform mit Backpapier am Boden und den Wänden auslegen. Für den Boden die Kekse in der Küchenmaschine fein zerbröseln (oder von Hand fein stampfen). Einen Esslöffel der Keksbröseln fürs Topping auf die Seite geben. Butter in einem Topf langsam schmelzen. Mit den übrigen Keksbröseln mischen und die Keksmasse mit einem Löffel auf dem Springform-Boden festdrücken. Die Form für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen. In der Zwischenzeit die Kuvertüre klein hacken, im Wasserbad schmelzen und dann etwas abkühlen lassen. Frischkäse mit Mascarpone in einer Schüssel cremig rühren. Die abgekühlte Kuvertüre dazugeben und unterrühren. Rahm steif schlagen und unterheben. Die Käsemasse auf dem Keksboden verteilen. Masse glatt streichen und für 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Ein Esslöffel Kakaopulver mit restlichen Keksbröseln vermischen. Den Cheesecake aus der Form lösen und mit Zimtsternen toppen. Den Kuchen mit der Kakaomischung bestäuben, Kekse entfernen und sofort servieren.

Klingt das nicht nach einem tollen Kuchen für den Weihnachtstag? Sofern ihr noch ein paar Zimtsterne in den Keksdosen findet kann es los gehen…

Als kleine Weihnachtsüberraschung hab ich heute auch noch ein Geschenk für euch. Ich verlose das Buch, in dem ich bzw. meine Rezepte und die von 10 weiteren Foodbloggern aus Vorarlberg vertreten sind. „MUNDART“ heißt das tolle Werk von meiner Freundin Eva Fischer, die das ganze auf die Beine gestellt hat.

Ein wirklich hochwertiges Buch mit wunderschönen Fotos und leckeren Rezepten. Wer sich das Buch zu Weihnachten gleich selber schenken will, kann es in jeder Vorarlberger Buchhandlung und zB. auch bei ediths kaufen. Wer aber sein Glück versuchen will, der kommentiert einfach diesen Beitrag bis Freitag, 22.12.2017 um 12 Uhr und hüpft somit automatisch in die Losbox.

Der Gewinner/die Gewinnerin wird dann per Mail von mir verständigt. Ich wünsch euch allen viel Glück bei der Verlosung und eine wunderbare Weihnachtszeit!

Alles Liebe,
Gitte

Nachtrag vom 22.12.2017: Danke euch allen für die lieben Kommentare zum Beitrag.
Glücksfee Urs hat gezogen und Cornelia Metzler darf sich über unser Buch freuen! Ich schick dir ein Mail Cornelia. Herzlichen Glückwunsch!

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Pizza mit Grünkohlpesto

Es gibt so einiges, dass ich euch nicht über mich verrate, denn ich möchte, das ihr wegen meinem tollen Essen und den Fotos vorbei schaut :) und nicht wegen dem Titel… Ich mach da normalerweise auch kein großes Thema drum herum. Aber ich bin adelig. Seit Jänner 2017 fließt königliches Blut durch meine Adern, pardon, meinen Garten. Denn zu Jahresbeginn wurde ich zur „KOHLKÖNIGIN“ ernannt. Damals galt es einen Parcours zu bestreiten, den nur die Besten schaffen (Teebeutel-Weitwurf, Schnaps-Wetttrinken, Wurst-Fangen…) Und ich war ganz vorne mit dabei. Schlußendlich soweit vorne, dass ich die Krone den Kohl mit nach Hause nehmen durfte. Seit Jahresbeginn bin ich nun also Königin und hab mich seither auf den großen Einsatz meines Gemüses im Garten gefreut.

Eine Kohlkönigin muss ihr Gemüse ja schließlich verteidigen. Und in Szene setzen. Zum Beispiel mit dieser deftigen Pizza mit viel gutem Bergkäse, feinstem Parmaschinken und leckerem Grünkohlpesto.

Zutaten für 4 Personen
für den Pizza-Teig
250 g Dinkelmehl
200 g Dinkelvollkornmehl
200 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
20 g frische Hefe (1/2 Würfel)
25 g Olivenöl
1 TL Salz

für den Belag
150 g Sauerrahm
70 g geriebener Bregenzerwälder Bergkäse (khörig räs!)
80 g Parmaschinken

für das Pesto
100 g Grünkohl
50 g Olivenöl von bester Qualität
20 g Walnusskerne
30 g geriebener Bregenzerwälder Bergkäse (habe denselben wie für den Belag verwendet)
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Backofen auf 230 ° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Lauwarmes Wasser, Zucker und Hefe in einer großen Schüssel miteinander vermischen und kurz stehen lassen. Dinkelvollkorn- und Dinkelmehl, Öl und Salz dazugeben und zu einem Teig kneten. Teig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Tuch abgedeckt für ca. 30 Minuten gehen lassen.
Für das Pesto die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Grünkohl gründlich waschen und die Blätter vom Strunk entfernen. Grünkohl in kleine Stücke schneiden. Die gerösteten Walnüsse, Olivenöl, Bergkäse und den Grünkohlstücke mit dem Stabmixer (oder im Thermomix) zu einem Pesto mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Pizzateig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und in 6-8 Portionen teilen. Nochmal für eine halbe Stunde gehen lassen. Dann die Teigstücke kreisrund ausrollen und den Sauerrahm sowie den geriebenen Bergkäse auf dem Boden verteilen. Im heißen Backofen für ca. 8-10 Minuten backen.
Zum Servieren die Pizza mit je 2-3 Scheiben Parmaschinken und ein paar Löffeln Grünkohlpesto toppen.

Das Pesto ist im Kühlschrank gelagert einige Tage haltbar und passt auch gut zu Nudeln oder als Brotaufstrich.

Ob ich den Titel der Kohlkönigin auch im neuen Jahr noch tragen darf, stellt sich dann wohl die nächsten Tage heraus. Da kommt das Kohl-Komitee extra aus dem Norden (der Grünkohl-Heimat) angereist um den Wettstreit zu wiederholen. Drück mir die Daumen!
Ick seh di liebste Karin!!

(Meine großartige Freundin Karin aus dem Norden hat mir im Jänner die Krone überreicht und außerdem den tollsten Backblog ever. Falls du den noch nicht kennst, dann hüpf schnell rüber zur rosaroten Lisbeths und ihren tollen Kreationen! -> Lisbeths.de)

Bis dahin grüßt euch,
eure Kohlkönigin!

 

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Rehrücken mit Wirsing und Mini-Semmelknödeln

Wenn der Pirschgang vom Schwiegervater erfolgreich war, dann heißt es „Waidmannsheil“. In der Jägersprache heißt das soviel wie „Glückwunsch zum Jagderfolg“ & für mich und meinen Mann bedeutet das, auch wir haben Glück und dürfen an diesem Erfolg mit naschen. Mehr Nachhaltigkeit und Regionalität geht nicht. Das schönste Teil vom Reh hat man uns ausgelöst (nach entsprechender Abhängung) und ich durfte den Rehrücken dann direkt an einem Wochenende für uns zubereiten. Dazu gab es Wirsing aus dem Garten und Mini-Semmelknödeln die perfekt sind um die gute Sauce aufzunehmen.

Zutaten für 4 Personen

für das Wirsing-Gemüse
100 g Bregenzerwälder Speck
1 großer Wirsingkopf
1 EL Butter
2 EL Rahm
50 ml Gemüsebrühe
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
Wirsing von den äußeren Blättern befreien und Strunk ausschneiden. Den Rest in Streifen schneiden. Den Speck in feine Scheiben schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und den Speck darin unter Rühren anbraten. Wirsing dazugeben. Mit Rahm und Gemüsebrühe ablöschen. Zugedeckt für ca. 5 Minuten schmoren, ab und zu umrühren. Mit Pfeffer abschmecken.

für die Mini-Semmelknödeln
250 g Brötchen vom Vortag
1 kleine Zwiebel
20 g Butter
2 EL Petersilie (tiefgekühlt)
200 ml Milch
3 Eier
1 TL Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Muskat

Zubereitung
Brötchen in kleine Stücke schneiden und in eine große Schüssel umfüllen. Butter in einer Pfanne schmelzen und klein geschnittene Zwiebel darin glasig dünsten. Zwiebeln und Petersilie zu den Brotstücken geben. Milch auf dem Herd kurz erwärmen (nicht zu heiß!) und dazu geben. Eier unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Masse nochmal gut durchrühren. Mit feuchten Händen kleine Knödel (ca. 20 Stück) formen. Die Knödel im Dampfgarer (oder Wasserbad) für ca. 20 Minuten bei 100 ° C garen.

für den Rehrücken
1 Rehrücken ausgelöst (ca. 800 g)
2 EL Bratöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30 g Butter
1 TL Zucker
1 EL Tomatenmark
200 ml Rotwein
150 ml Wildfond
2 EL Preiselbeerkonfitüre
1 Prise Zimt (optional)
1/2 TL Salz
2 Umdrehungen aus der Pfeffer-Mühle
ev. Mehl und Butter zum Binden

Zubereitung
Backofen auf 80 ° C vorheizen und eine Platte mitwärmen. Rehrücken gut putzen = ev. Sehnen und Häutchen entfernen und in Medaillons schneiden. Zwiebel schälen und in feine Stücke schneiden, Knoblauchzehe schälen und halbieren. Bratöl in einer Pfanne erhitzen. Rehmedaillons in der heißen Pfanne auf jeder Seite je nach Dicke ca. 1 – 1,5 Minuten scharf anbraten. Medaillons aus der Pfanne nehmen und im 80 ° C warmen Backofen auf der Platte warm halten. In der gleichen Pfanne Butter aufschäumen und Zwiebeln und Knoblauchzehe darin anbraten. Mit Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen. Tomatenmark hinzufügen und kurz einkochen. Mit Rotwein und Wildfond ablöschen und einkochen lassen. Die Sauce durch ein Sieb in eine kleine Pfanne passieren, dabei die zurückbleibenden Zutaten gut ausdrücken. Sauce nach Bedarf mit einer Butter-Mehl-Mischung binden. Preiselbeerkonfitüre und 1 Prise Zimt hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die heiße Sauce über die Rehmedaillons träufeln. Sofort servieren.

Übrigens, wer sich vor allzu herbem Wildgeschmack fürchtet, ist mit Rehfleisch gut beraten. Es ist feiner und etwas neutraler im Geschmack und bietet trotzdem einen traumhaften Wildgenuss. Na dann, Waidmannsheil!

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Mini-Schokotarte mit Orangenfilets

Allein der Anblick dieser kleinen Schokobombe lässt mein Herz höher schlagen. Dasselbe passiert allerdings auch nach dem Genuss mit meiner Kalorienmenge – die schießt unaufhaltbar in die Höhe. Aber, so ein Mini-Törtchen deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an Glücksgefühlen! Also her damit! Und weil man Glück bekanntlich teilen soll, gibt es hier das Rezept für dich und sieben Freunde.

Mini-Schokotarte mit Mandel-Kakao-Knusperboden und Orangenfilets
(abgewandelt aus dem Gusto Magazin Frühling 2015)

Zutaten für 8 Portionen (8 Förmchen mit einem Durchmesser von 10 cm)
für den Boden
150 g weiche Butter
60 g geriebene Mandeln
40 g Staubzucker
2 gestrichene EL Kakaopulver
1 Ei
250 g Mehl
1 Prise Salz

für die Schokoschicht
300 g Zartbitterkuvertüre
120 ml Rahm
120 ml Wasser
1 EL Zucker
70 g weiche Butter

außerdem
2 Orangen
Orangenmarmelade (alternativ Marillenmarmelade)
Kakaopulver zum Bestreuen

Zubereitung
Für den Boden alle Zutaten miteinander verkneten und zu einer Kugel formen. Den Teig in Frischhaltefolie packen und für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank lagern. Backrohr auf 170 ° C Heißluft vorheizen. 8 Tarteletteförmchen mit Butter auspinseln. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und kurz durchkneten. Teig mit dem Nudelholz ca. 3 mm dünn ausrollen (das klappt gut zwischen zwei Backpapierbögen). Aus dem Teig (mit Hilfe von einem passenden Glas) 8 runde Scheiben ausstechen und in die Förmchen geben, dabei einen Rand hochziehen. Den Boden mehrmals einstechen und die Törtchen für ca. 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach der Backzeit den Boden abkühlen lassen und mit Orangenmarmelade bestreichen. Für die Schokoschicht Rahm und Wasser mit 1 EL Zucker in einem hohen Topf zum Kochen bringen. Kuvertüre klein hacken und in eine Schüssel geben. Die heiße Sahne-Wasser-Mischung darüber gießen und Kuvertüre unter Rühren auflösen. Weiche Butter unterrühren. Die Schokocreme auf die Tarteförmchen verteilen und zum Festwerden in den Kühlschrank stellen (mind. 2 Stunden, geht auch über Nacht). Orangen filetieren – dabei mit einem scharfen Messer die Schale inkl. weißer Innenhaut entfernen. Die einzelnen Orangenfilets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Die Schokotörtchen mit Kakaopulver bestreuen und mit den Orangenfilets anrichten.

So schmeckt das pure Schokoglück! Dieses Dessert könnte definitiv ein Anwärter auf unser Weihnachtsdessert werden. Als Abschluss eines großartigen Menüs geht das definitiv durch. Und jetzt entschuldigt bitte, da wartet noch ein kleines bißchen Glück auf mich…

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Hochzeitstörtchen

Zu einem Hochzeitstörtchen muss es auch eine Liebesgeschichte geben, oder? Und diese hier geht so: Als mein Mann vor zwei Jahren im Sommer mit seiner Band Brassclub in Deutschland auf einem Festival gespielt hat, war unser bester Freund und zudem Trauzeuge als Fanclub-Obmann natürlich live dabei. Zwischen all den Menschen, Partysound und Bier ist es passiert, da haben sie sich zum ersten Mal gesehen. Schwabenland meets Bregenzerwald. Antonia trifft auf Simon. Was für eine perfekte Kombination. Das Wiedersehen gab es ein paar Monate später in Egg. Und nun – gute zwei Jahre später – feierten wir ihre kleine Traumhochzeit.

Mein kleines Törtchen war eine spontane Überraschung für die Beiden. Eigentlich bin ich ja gar nicht so die Bäckerin. Ich esse lieber deftig und deshalb ist das wohl auch mein „Spezialgebiet“.  Mit Hilfe vom Thermomix aber hab ich mich an das Hochzeitstörtchen getraut. Soll heißen – das schafft jeder. Eine Unmenge an Butter und Zucker und schon hält das Ding zusammen.
Von Vorteil sind 3 Springformen (Durchmesser 20 cm), damit ihr alle Böden zeitgleich backen könnt. Wer nur eine hat, braucht etwas Geduld um die Böden nacheinander zu backen.

Zutaten für ein Hochzeitstörtchen (Durchmesser 20 cm)
Das Rezept findet ihr auf Cookidoo aus der Kollektion „Hochstapler“ unter „Party Cake“

Für die 3 Böden
400 g Butter (weich in Stücken + etwas mehr zum Einfetten)
400 g Zucker
1 Vanilleschote (in Stücken)
1/2 TL Salz
6 Eier
400 g (Kuchen)Mehl
3 TL Backpulver
2 EL Kakaopulver

für die Füllung und Fertigstellung
400 g Zucker
300 g Butter (weich in Stücken)
100 g Milch
Blumendekoration
Caketopper (den gibt es zB. hier -> Dawanda)

Zubereitung
Kuchenboden:
Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Eine ofenfeste Form zur Hälfte mit Wasser füllen und auf die unterste Schiene in den Backofen stellen. 3 Springformen mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter einfetten. 400 g Zucker und die Vanilleschote in Stücke in den Mixtopf geben, 20 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Mit dem Spatel nach unten schieben und 1 EL Vanillezucker für die Füllung beiseite legen. Butter in Stücke und Salz in den Mixtopf zugeben und 1 Minute auf Stufe 4 vermischen. Rühraufsatz einsetzen, Zucker-Butter-Mischung 2 Minuten auf Stufe 4 aufschlagen. Alle Eier und nur 40 g vom Mehl zugeben und nochmal 3 Minuten auf Stufe 4 aufschlagen. Die restlichen 360 g Mehl und das Backpulver zugeben und 1 Minute auf Stufe 4 vermischen. Rühraufsatz entfernen. Zweimal 480 g Teig in die vorbereitete Springform geben. Beim restlichen Teig 2 EL Kakaopulver 30 Sekunden auf Stufe 4 untermischen. Den Kakaoteig in die letzte Springform geben. Die Böden für ca. 25 Minuten bei 180 ° C auf der mittleren Schiene backen. Stäbchenprobe machen! Böden für ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter geben und auskühlen lassen (für ca. 1 Stunde). Mixtopf spülen.
Füllung:
Zucker in den Mixtopf geben und 20 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Rühraufsatz einsetzen. Butter, Milch und Vanillezucker dazugeben und 2 Minuten auf Stufe 4 vermischen. Rühraufsatz entfernen.
Fertigstellung:
Böden nach Belieben anpassen (ich hab bei meinen den oberen Teil weggeschnitten, damit der Kuchen gerade bleibt).
1 EL der Buttercreme auf eine passende Kuchenteller streichen. Einen hellen Boden auf die Creme setzen. Ein Drittel der Buttercreme auf den hellen Boden streichen. Den dunklen Kakaoboden in die Mitte setzen. Nächstes 1/3 der Creme darauf verstreichen und letzten Boden aufsetzen. Restliche Creme darauf verteilen und am Kuchenrand verstreichen. Mit Blumen und Caketopper dekorieren.

Mit der passenden Deko sieht das Törtchen wirklich hübsch aus. Beim nächsten Mal würde ich mich auch an eine etwas besondere Füllung wagen. Mit Hilfe vom Thermomix und dem cook-key klappt das bestimmt.

Liebe Antonia, lieber Simon, ich wünsch euch, dass ihr genauso „zsämmet bäbt“ wie dieses süße Buttercreme-Törtchen! Auf die Freundschaft! Auf die Liebe! Auf euch!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Thermomix

 

 

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