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Pizza mit Grünkohlpesto

Es gibt so einiges, dass ich euch nicht über mich verrate, denn ich möchte, das ihr wegen meinem tollen Essen und den Fotos vorbei schaut :) und nicht wegen dem Titel… Ich mach da normalerweise auch kein großes Thema drum herum. Aber ich bin adelig. Seit Jänner 2017 fließt königliches Blut durch meine Adern, pardon, meinen Garten. Denn zu Jahresbeginn wurde ich zur „KOHLKÖNIGIN“ ernannt. Damals galt es einen Parcours zu bestreiten, den nur die Besten schaffen (Teebeutel-Weitwurf, Schnaps-Wetttrinken, Wurst-Fangen…) Und ich war ganz vorne mit dabei. Schlußendlich soweit vorne, dass ich die Krone den Kohl mit nach Hause nehmen durfte. Seit Jahresbeginn bin ich nun also Königin und hab mich seither auf den großen Einsatz meines Gemüses im Garten gefreut.

Eine Kohlkönigin muss ihr Gemüse ja schließlich verteidigen. Und in Szene setzen. Zum Beispiel mit dieser deftigen Pizza mit viel gutem Bergkäse, feinstem Parmaschinken und leckerem Grünkohlpesto.

Zutaten für 4 Personen
für den Pizza-Teig
250 g Dinkelmehl
200 g Dinkelvollkornmehl
200 ml lauwarmes Wasser
1 Prise Zucker
20 g frische Hefe (1/2 Würfel)
25 g Olivenöl
1 TL Salz

für den Belag
150 g Sauerrahm
70 g geriebener Bregenzerwälder Bergkäse (khörig räs!)
80 g Parmaschinken

für das Pesto
100 g Grünkohl
50 g Olivenöl von bester Qualität
20 g Walnusskerne
30 g geriebener Bregenzerwälder Bergkäse (habe denselben wie für den Belag verwendet)
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Backofen auf 230 ° C Ober-/Unterhitze vorheizen. Lauwarmes Wasser, Zucker und Hefe in einer großen Schüssel miteinander vermischen und kurz stehen lassen. Dinkelvollkorn- und Dinkelmehl, Öl und Salz dazugeben und zu einem Teig kneten. Teig zu einer Kugel formen und mit einem feuchten Tuch abgedeckt für ca. 30 Minuten gehen lassen.
Für das Pesto die Walnusskerne in einer Pfanne ohne Fett rösten. Grünkohl gründlich waschen und die Blätter vom Strunk entfernen. Grünkohl in kleine Stücke schneiden. Die gerösteten Walnüsse, Olivenöl, Bergkäse und den Grünkohlstücke mit dem Stabmixer (oder im Thermomix) zu einem Pesto mixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Pizzateig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und in 6-8 Portionen teilen. Nochmal für eine halbe Stunde gehen lassen. Dann die Teigstücke kreisrund ausrollen und den Sauerrahm sowie den geriebenen Bergkäse auf dem Boden verteilen. Im heißen Backofen für ca. 8-10 Minuten backen.
Zum Servieren die Pizza mit je 2-3 Scheiben Parmaschinken und ein paar Löffeln Grünkohlpesto toppen.

Das Pesto ist im Kühlschrank gelagert einige Tage haltbar und passt auch gut zu Nudeln oder als Brotaufstrich.

Ob ich den Titel der Kohlkönigin auch im neuen Jahr noch tragen darf, stellt sich dann wohl die nächsten Tage heraus. Da kommt das Kohl-Komitee extra aus dem Norden (der Grünkohl-Heimat) angereist um den Wettstreit zu wiederholen. Drück mir die Daumen!
Ick seh di liebste Karin!!

(Meine großartige Freundin Karin aus dem Norden hat mir im Jänner die Krone überreicht und außerdem den tollsten Backblog ever. Falls du den noch nicht kennst, dann hüpf schnell rüber zur rosaroten Lisbeths und ihren tollen Kreationen! -> Lisbeths.de)

Bis dahin grüßt euch,
eure Kohlkönigin!

 

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Rehrücken mit Wirsing und Mini-Semmelknödeln

Wenn der Pirschgang vom Schwiegervater erfolgreich war, dann heißt es „Waidmannsheil“. In der Jägersprache heißt das soviel wie „Glückwunsch zum Jagderfolg“ & für mich und meinen Mann bedeutet das, auch wir haben Glück und dürfen an diesem Erfolg mit naschen. Mehr Nachhaltigkeit und Regionalität geht nicht. Das schönste Teil vom Reh hat man uns ausgelöst (nach entsprechender Abhängung) und ich durfte den Rehrücken dann direkt an einem Wochenende für uns zubereiten. Dazu gab es Wirsing aus dem Garten und Mini-Semmelknödeln die perfekt sind um die gute Sauce aufzunehmen.

Zutaten für 4 Personen

für das Wirsing-Gemüse
100 g Bregenzerwälder Speck
1 großer Wirsingkopf
1 EL Butter
2 EL Rahm
50 ml Gemüsebrühe
Pfeffer aus der Mühle

Zubereitung
Wirsing von den äußeren Blättern befreien und Strunk ausschneiden. Den Rest in Streifen schneiden. Den Speck in feine Scheiben schneiden. Butter in einer Pfanne erhitzen und den Speck darin unter Rühren anbraten. Wirsing dazugeben. Mit Rahm und Gemüsebrühe ablöschen. Zugedeckt für ca. 5 Minuten schmoren, ab und zu umrühren. Mit Pfeffer abschmecken.

für die Mini-Semmelknödeln
250 g Brötchen vom Vortag
1 kleine Zwiebel
20 g Butter
2 EL Petersilie (tiefgekühlt)
200 ml Milch
3 Eier
1 TL Salz
Pfeffer aus der Mühle
1 Prise Muskat

Zubereitung
Brötchen in kleine Stücke schneiden und in eine große Schüssel umfüllen. Butter in einer Pfanne schmelzen und klein geschnittene Zwiebel darin glasig dünsten. Zwiebeln und Petersilie zu den Brotstücken geben. Milch auf dem Herd kurz erwärmen (nicht zu heiß!) und dazu geben. Eier unterrühren. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Masse nochmal gut durchrühren. Mit feuchten Händen kleine Knödel (ca. 20 Stück) formen. Die Knödel im Dampfgarer (oder Wasserbad) für ca. 20 Minuten bei 100 ° C garen.

für den Rehrücken
1 Rehrücken ausgelöst (ca. 800 g)
2 EL Bratöl
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30 g Butter
1 TL Zucker
1 EL Tomatenmark
200 ml Rotwein
150 ml Wildfond
2 EL Preiselbeerkonfitüre
1 Prise Zimt (optional)
1/2 TL Salz
2 Umdrehungen aus der Pfeffer-Mühle
ev. Mehl und Butter zum Binden

Zubereitung
Backofen auf 80 ° C vorheizen und eine Platte mitwärmen. Rehrücken gut putzen = ev. Sehnen und Häutchen entfernen und in Medaillons schneiden. Zwiebel schälen und in feine Stücke schneiden, Knoblauchzehe schälen und halbieren. Bratöl in einer Pfanne erhitzen. Rehmedaillons in der heißen Pfanne auf jeder Seite je nach Dicke ca. 1 – 1,5 Minuten scharf anbraten. Medaillons aus der Pfanne nehmen und im 80 ° C warmen Backofen auf der Platte warm halten. In der gleichen Pfanne Butter aufschäumen und Zwiebeln und Knoblauchzehe darin anbraten. Mit Zucker bestreuen und leicht karamellisieren lassen. Tomatenmark hinzufügen und kurz einkochen. Mit Rotwein und Wildfond ablöschen und einkochen lassen. Die Sauce durch ein Sieb in eine kleine Pfanne passieren, dabei die zurückbleibenden Zutaten gut ausdrücken. Sauce nach Bedarf mit einer Butter-Mehl-Mischung binden. Preiselbeerkonfitüre und 1 Prise Zimt hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die heiße Sauce über die Rehmedaillons träufeln. Sofort servieren.

Übrigens, wer sich vor allzu herbem Wildgeschmack fürchtet, ist mit Rehfleisch gut beraten. Es ist feiner und etwas neutraler im Geschmack und bietet trotzdem einen traumhaften Wildgenuss. Na dann, Waidmannsheil!

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Mini-Schokotarte mit Orangenfilets

Allein der Anblick dieser kleinen Schokobombe lässt mein Herz höher schlagen. Dasselbe passiert allerdings auch nach dem Genuss mit meiner Kalorienmenge – die schießt unaufhaltbar in die Höhe. Aber, so ein Mini-Törtchen deckt den durchschnittlichen Tagesbedarf an Glücksgefühlen! Also her damit! Und weil man Glück bekanntlich teilen soll, gibt es hier das Rezept für dich und sieben Freunde.

Mini-Schokotarte mit Mandel-Kakao-Knusperboden und Orangenfilets
(abgewandelt aus dem Gusto Magazin Frühling 2015)

Zutaten für 8 Portionen (8 Förmchen mit einem Durchmesser von 10 cm)
für den Boden
150 g weiche Butter
60 g geriebene Mandeln
40 g Staubzucker
2 gestrichene EL Kakaopulver
1 Ei
250 g Mehl
1 Prise Salz

für die Schokoschicht
300 g Zartbitterkuvertüre
120 ml Rahm
120 ml Wasser
1 EL Zucker
70 g weiche Butter

außerdem
2 Orangen
Orangenmarmelade (alternativ Marillenmarmelade)
Kakaopulver zum Bestreuen

Zubereitung
Für den Boden alle Zutaten miteinander verkneten und zu einer Kugel formen. Den Teig in Frischhaltefolie packen und für mindestens eine halbe Stunde im Kühlschrank lagern. Backrohr auf 170 ° C Heißluft vorheizen. 8 Tarteletteförmchen mit Butter auspinseln. Den Teig aus dem Kühlschrank holen und kurz durchkneten. Teig mit dem Nudelholz ca. 3 mm dünn ausrollen (das klappt gut zwischen zwei Backpapierbögen). Aus dem Teig (mit Hilfe von einem passenden Glas) 8 runde Scheiben ausstechen und in die Förmchen geben, dabei einen Rand hochziehen. Den Boden mehrmals einstechen und die Törtchen für ca. 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Nach der Backzeit den Boden abkühlen lassen und mit Orangenmarmelade bestreichen. Für die Schokoschicht Rahm und Wasser mit 1 EL Zucker in einem hohen Topf zum Kochen bringen. Kuvertüre klein hacken und in eine Schüssel geben. Die heiße Sahne-Wasser-Mischung darüber gießen und Kuvertüre unter Rühren auflösen. Weiche Butter unterrühren. Die Schokocreme auf die Tarteförmchen verteilen und zum Festwerden in den Kühlschrank stellen (mind. 2 Stunden, geht auch über Nacht). Orangen filetieren – dabei mit einem scharfen Messer die Schale inkl. weißer Innenhaut entfernen. Die einzelnen Orangenfilets zwischen den Trennhäuten herausschneiden. Die Schokotörtchen mit Kakaopulver bestreuen und mit den Orangenfilets anrichten.

So schmeckt das pure Schokoglück! Dieses Dessert könnte definitiv ein Anwärter auf unser Weihnachtsdessert werden. Als Abschluss eines großartigen Menüs geht das definitiv durch. Und jetzt entschuldigt bitte, da wartet noch ein kleines bißchen Glück auf mich…

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Hochzeitstörtchen

Zu einem Hochzeitstörtchen muss es auch eine Liebesgeschichte geben, oder? Und diese hier geht so: Als mein Mann vor zwei Jahren im Sommer mit seiner Band Brassclub in Deutschland auf einem Festival gespielt hat, war unser bester Freund und zudem Trauzeuge als Fanclub-Obmann natürlich live dabei. Zwischen all den Menschen, Partysound und Bier ist es passiert, da haben sie sich zum ersten Mal gesehen. Schwabenland meets Bregenzerwald. Antonia trifft auf Simon. Was für eine perfekte Kombination. Das Wiedersehen gab es ein paar Monate später in Egg. Und nun – gute zwei Jahre später – feierten wir ihre kleine Traumhochzeit.

Mein kleines Törtchen war eine spontane Überraschung für die Beiden. Eigentlich bin ich ja gar nicht so die Bäckerin. Ich esse lieber deftig und deshalb ist das wohl auch mein „Spezialgebiet“.  Mit Hilfe vom Thermomix aber hab ich mich an das Hochzeitstörtchen getraut. Soll heißen – das schafft jeder. Eine Unmenge an Butter und Zucker und schon hält das Ding zusammen.
Von Vorteil sind 3 Springformen (Durchmesser 20 cm), damit ihr alle Böden zeitgleich backen könnt. Wer nur eine hat, braucht etwas Geduld um die Böden nacheinander zu backen.

Zutaten für ein Hochzeitstörtchen (Durchmesser 20 cm)
Das Rezept findet ihr auf Cookidoo aus der Kollektion „Hochstapler“ unter „Party Cake“

Für die 3 Böden
400 g Butter (weich in Stücken + etwas mehr zum Einfetten)
400 g Zucker
1 Vanilleschote (in Stücken)
1/2 TL Salz
6 Eier
400 g (Kuchen)Mehl
3 TL Backpulver
2 EL Kakaopulver

für die Füllung und Fertigstellung
400 g Zucker
300 g Butter (weich in Stücken)
100 g Milch
Blumendekoration
Caketopper (den gibt es zB. hier -> Dawanda)

Zubereitung
Kuchenboden:
Backofen auf 180 °C Heißluft vorheizen. Eine ofenfeste Form zur Hälfte mit Wasser füllen und auf die unterste Schiene in den Backofen stellen. 3 Springformen mit Backpapier auslegen und den Rand mit etwas Butter einfetten. 400 g Zucker und die Vanilleschote in Stücke in den Mixtopf geben, 20 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Mit dem Spatel nach unten schieben und 1 EL Vanillezucker für die Füllung beiseite legen. Butter in Stücke und Salz in den Mixtopf zugeben und 1 Minute auf Stufe 4 vermischen. Rühraufsatz einsetzen, Zucker-Butter-Mischung 2 Minuten auf Stufe 4 aufschlagen. Alle Eier und nur 40 g vom Mehl zugeben und nochmal 3 Minuten auf Stufe 4 aufschlagen. Die restlichen 360 g Mehl und das Backpulver zugeben und 1 Minute auf Stufe 4 vermischen. Rühraufsatz entfernen. Zweimal 480 g Teig in die vorbereitete Springform geben. Beim restlichen Teig 2 EL Kakaopulver 30 Sekunden auf Stufe 4 untermischen. Den Kakaoteig in die letzte Springform geben. Die Böden für ca. 25 Minuten bei 180 ° C auf der mittleren Schiene backen. Stäbchenprobe machen! Böden für ca. 10 Minuten in der Form abkühlen lassen, dann auf ein Kuchengitter geben und auskühlen lassen (für ca. 1 Stunde). Mixtopf spülen.
Füllung:
Zucker in den Mixtopf geben und 20 Sekunden auf Stufe 10 pulverisieren. Rühraufsatz einsetzen. Butter, Milch und Vanillezucker dazugeben und 2 Minuten auf Stufe 4 vermischen. Rühraufsatz entfernen.
Fertigstellung:
Böden nach Belieben anpassen (ich hab bei meinen den oberen Teil weggeschnitten, damit der Kuchen gerade bleibt).
1 EL der Buttercreme auf eine passende Kuchenteller streichen. Einen hellen Boden auf die Creme setzen. Ein Drittel der Buttercreme auf den hellen Boden streichen. Den dunklen Kakaoboden in die Mitte setzen. Nächstes 1/3 der Creme darauf verstreichen und letzten Boden aufsetzen. Restliche Creme darauf verteilen und am Kuchenrand verstreichen. Mit Blumen und Caketopper dekorieren.

Mit der passenden Deko sieht das Törtchen wirklich hübsch aus. Beim nächsten Mal würde ich mich auch an eine etwas besondere Füllung wagen. Mit Hilfe vom Thermomix und dem cook-key klappt das bestimmt.

Liebe Antonia, lieber Simon, ich wünsch euch, dass ihr genauso „zsämmet bäbt“ wie dieses süße Buttercreme-Törtchen! Auf die Freundschaft! Auf die Liebe! Auf euch!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Thermomix

 

 

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Mini-Kürbis mit Ricotta-Mangold-Füllung

Kürbisse sind ja schon an sich eine echt tolle Erfindung der Natur, denn genauso schmeckt für mich der Herbst. Diese niedlichen Mini-Kürbisse, oder auch Mandarin-Kürbis genannt, sind jedoch der Oberknaller, oder? Sie sehen nicht nur hübsch aus, sondern schmecken auch richtig gut. Laut Online-Recherche ist ihr Verzehr sogar roh möglich. Die fruchtige Süße kommt dann besonders gut zur Geltung. Ich hab sie jedoch lieber gefüllt und im Ofen gebacken.

Für die Füllung habe ich Ricotta mit etwas Mangold und Knoblauch vermengt, eine kräftige Prise Salz und Thymian dazugegeben und ein paar Pinienkerne untergemischt. Perfetto.

Zutaten für 2 Personen (als Vorspeise)
2 Mini-Kürbisse (zB. Mandarin-Kürbis)
150 g Ricotta
1 Knoblauchzehe
1 Handvoll Mangoldblätter inkl. Stiele
einige Zweige frischer Thymian (geht auch getrocknet)
3 TL Pinienkerne
Salz nach Belieben
Rapsöl vom Bodensee

Zubereitung
Backofen auf 170 °C Heißluft vorheizen. Kürbisse waschen, Deckel abschneiden und Kerne mit einem Löffel oder Melonenausstecher auslösen, Deckel beiseite legen. Für die Füllung den Mangold waschen, trocken schleudern und in kleine Stücke schneiden. Ricotta mit Mangold und einer gepressten Knoblauchzehe vermengen. Thymian, Pinienkerne und Salz untermischen. Die Füllung in die ausgehöhlten Kürbisse geben und mit etwas Rapsöl beträufeln. Deckel aufsetzen und die Kürbisse in eine Auflaufform setzen. Nach Belieben eine halbe Knoblauchknolle, Thymian und Pinienkerne mit in die Auflaufform geben. Alles nochmal mit etwas Öl beträufeln. Kürbisse im Backofen für ca. 40-45 Minuten backen. Mit einem Messer in den Deckel stechen um zu testen ob der Kürbis durch ist.

Ich hoffe ihr habt Glück und findet noch so tolle Mini-Kürbisse auf dem Markt. Oder hat die jemand von euch im eigenen Garten? Meine waren ein Geschenk meiner Schwester und ursprünglich in der Gemüsekiste vom Vetterhof. Wie gesagt, nicht nur optisch sind die Mini-Kürbisse süß, sondern auch geschmacklich echt top. Die Schale vom Mandarin-Kürbis ist übrigens essbar – das mag ich :)

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Kürbisrösti mit Wirsing-Birnen-Salat

Das Gartenjahr 2017 war (bisher) durchaus erfreulich. Normalerweise schreibe ich ja nicht mit, aber heuer wollte ich es einfach wissen. Die Ernte kann sich sehen lassen: 27 grüne Zucchinis + 12 gelbe, 34 Gurken, 3 Kohlrabi, unzählige Tomaten, 2 kleine Blumenkohlköpfe, 3 Romanesco und 26 Hokkaido-Kürbisse. Enttäuscht bin ich von den Auberginen, da ging gar nichts und das obwohl ich die letzten Jahre immer so reichlich ernten konnte. Jetzt wartet noch der Rosenkohl und Grünkohl auf seinen Einsatz. Auch der Wirsing ist gepflückt – der hier war Nr. 1 von 2. Mehr hab ich aber auch nicht gepflanzt. Aus Wirsing lassen sich viele wunderbare Sachen kochen. Die zarten und knackigen Kohlblätter eignen sich hervorragend zum Füllen, in leckeren Aufläufen oder im Risotto. Ich habe ihn einfach dünn geschnitten und mit einer fruchtigen Birne zu einem vitaminreichen Salat verarbeitet. Dazu gab es Kürbisrösti – ein einfaches und gesundes Herbstessen.

Zutaten für den Wirsing-Birnen-Salat (für 4 Personen)
1/2 weiße Zwiebel (oder Lauch)
6 Stängel Petersilie (ich hab tiefgekühlte verwendet)
1 großer Wirsing
2 große fruchtige Birnen
120 g Sauerrahm
1 EL Bauernsenf
1 TL Honig
1 TL Zitronensaft
Salz und Pfeffer
Preiselbeeren nach Belieben

Zubereitung
Zwiebel in feine Stücke schneiden. Petersilie fein hacken. Äußere Blätter vom Wirsing entfernen, Wirsing halbieren und Strunk ausschneiden. Den restlichen Wirsing in sehr feine Stücke schneiden. Birne waschen, halbieren, entkernen und in feine Scheiben schneiden. Zwiebeln, Petersilie, Wirsing und Birne in einer großen Schüssel mischen. Sauerrahm mit Senf, Honig, Zitronensaft vermischen und über den Wirsing-Birnen-Salat gießen. 10 Minuten durchziehen lassen, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit Preiselbeeren toppen und servieren.

Für das Kürbisrösti (für 4 Personen)
500 g Hokkaido-Kürbis
1 große Kartoffel
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
30 g Semmelbröseln
30 g Kürbiskerne (gehackt)
2 Eier
1 TL Salz
Öl zum Braten

Zubereitung
Kürbis waschen und mit der Schale fein raspeln. Kartoffel schälen und ebenso raspeln. Zwiebel in feine Stücke schneiden. Kürbis, Kartoffeln und Zwiebelstücke in einer Schüssel mischen. Knoblauchzehe hinein pressen. Semmelbröseln, gehackte Kürbiskerne, Eier und Salz dazugeben und Masse gut vermischen. Bratöl in einer Pfanne leicht erhitzen. Einen Esslöffel Masse in die Pfanne geben, flach drücken und langsam anbraten, Rösti nur einmal wenden.

An Goata und einen wunderschönen Herbst für euch!
Gitte

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Crème Brûlée mit Rosmarin

Mein Mann hat seine eigene Liste „im“ Thermomix. Das ist mir erst vor kurzem aufgefallen. Als ich mich (auf der Suche nach Mittagessen-Inspiration) durch meine Rezeptlisten geklickt habe, stand da auch sein Name. Hat er sich doch ganz heimlich eine Sammlung seiner Lieblingsrezepte angelegt. Und da die großteils nur aus Desserts besteht, wusste ich, es wird wieder Zeit für etwas Süßes :) Rosmarin ist und bleibt mein absolutes Lieblingsgewürz. Ich verwende ihn in so gut wie jedem Gericht. Er verfeinert Ofengemüse, passt wunderbar zu meiner aktuellen Lieblingsvorspeise Ziegenkäse-Feigen-Baguette mit karamellisiertem Honig und erfrischt als Getränk in Sirupform. Auch im Dessert findet er seinen Platz, Rosmarin-Eis hab ich euch ja schon mal vorgestellt. Heute spielt Rosmarin die Hauptrolle im cremig und zugleich knusprigen Dessert-Liebling von meinem Mann – Crème Brûlée.

Zutaten für 4 Personen
250 g Sahne
2-3 Zweige frischer Rosmarin
100 g Milch
30 g Zucker
4 Eidotter
1 Prise Salz
4 TL Rohrzucker (zum Flambieren)
außerdem: einen Bunsenbrenner

Zubereitung im Thermomix
Rosmarinzweige waschen und trocken schleudern, zusammen mit der Sahne in einen hohen Topf auf den Herd geben und Sahne einmal kurz aufkochen, dabei umrühren damit nichts überkocht. Den Rosmarin ca. 15 Minuten in der heißen Sahne ziehen lassen. Rosmarinzweige entfernen und die Sahne abkühlen lassen. Sobald die Sahne abgekühlt ist zusammen mit der Milch, Zucker, Eidotter und einer Prise Salz in den Mixtopf geben. Das Ganze für 6 Minuten auf Stufe 2 bei 70 °C erwärmen. Die Sahnemischung in 4 ofenfeste Förmchen füllen, mit Frischhaltefolie abdecken (oder einfach die passenden Glasdeckel aufsetzen) und in den Varoma-Behälter stellen. 750 g Wasser in den Mixtopf geben, Varoma aufsetzen und 45 Minuten, Varoma Stufe 1, dämpfen. Varoma abnehmen, Folie vorsichtig entfernen und Förmchen etwas abkühlen lassen. Danach die Gläser für 2 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Nach der Kühlzeit die Creme mit je einem TL Rohrzucker bestreuen und mit dem Busenbrenner auf kleiner Flamme gleichmäßig abbflämmen. Crème Brûlée mit Rosmarinzweig dekorieren und servieren.

Zubereitung ohne Thermomix, aber im Dampfgarer
Rosmarinzweige waschen und trocken schleudern, zusammen mit der Sahne in einen hohen Topf auf den Herd geben und Sahne einmal kurz aufkochen, dabei umrühren damit nichts überkocht. Den Rosmarin ca. 10-15 Minuten in der heißen Sahne ziehen lassen. Rosmarinzweige entfernen und die Sahne abkühlen lassen. Sobald die Sahne abgekühlt ist, Milch, Zucker, Eidotter und einer Prise Salz dazugeben. Die Mischung auf dem Herd nochmal aufkochen. Auf kleiner Flamme und unter regelmäßigem Rühren für ca. 6 Minuten köcheln lassen. Die Sahnemischung in 4 ofenfeste Förmchen füllen, mit Frischhaltefolie abdecken und im Dampfgarer für 45 Minuten bei 100 ° C dämpfen. Folie vorsichtig entfernen und Förmchen etwas abkühlen lassen. Danach für 2 Stunden im Kühlschrank aufbewahren. Nach der Kühlzeit die Creme mit je einem TL Rohrzucker bestreuen und mit dem Busenbrenner auf kleiner Flamme gleichmäßig abbflämmen. Crème Brûlée mit Rosmarinzweig dekorieren und servieren.

Ich weiß, dass einige meiner Leser KEINEN Thermomix besitzen. Deshalb die kleine Rezept-Abwandlung für die Zubereitung auf dem Herd. Auch dort funktioniert das ganz einfach und ohne viel Zubereitungsschritte.

Meinen Thermomix würde ich trotzdem nie mehr hergeben. Allein für die Inspiration via Rezeptkey und Zugriff auf das riesige Rezeptportal Cookidoo bin ich immer wieder dankbar. Thank you bester Küchenbuddy!

Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Thermomix
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