Gesundes, Pikantes
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5-Minuten-Körnerbrot

Dieses Brot begleitet mich nun schon mein halbes Leben lang. Es war das erste Brot, dass ich wirklich selbst (und nicht mit Mamas Hilfe) gebacken hatte. Liegt vor allem auch daran, das es so einfach ist, dass da auch gar nichts schief gehen kann. Einfach alle Zutaten vermengen, Teig NICHT gehen lassen, in den KALTEN Backofen stellen und 1 Stunde warten. Hört sich doch gut an, oder? Deshalb heißt das auch 5 Minuten Brot, weil es innerhalb von 5 Minuten in den Ofen wandern kann. Das Brot schmeckt ganz frisch natürlich am besten. Ihr könnt aber auch einfach ein paar frische Schnitten abpacken und in den Tiefkühlschrank geben. So gibts immer frisches Körnerbrot.

Zutaten (für eine große Kastenform 12 x 30 cm oder 2 kleinere Formen)
600 g Dinkelvollkornmehl (ich hatte nur 400 g Dinkelmehl und hab deshalb noch 200 g Buchweizenmehl verwendet – geht auch)
1 Packung Trockenhefe
2 TL Salz
60 g Leinsamen
60 g Sonnenblumenkerne
60 g Sesam (schwarz oder natur)
20 g Chiasamen
2 EL Apfelessig
600 ml lauwarmes Wasser
+ bei Bedarf Öl und Mehl für die Form (oder Backpapier)

Zubereitung
Mehl mit Trockenhefe, Salz und den Samen & Kernen in einer großen Schlüssel vermischen. Lauwarmes Wasser und Apfelessig dazugeben und mit den Handrührer kurz durchkneten. Der Teig ist eher zäh und flüssig, also nicht wirklich formbar. Eine oder zwei kleinere Kastenformen fetten und mit Mehl ausstreuen. Teig in die Form geben. Nicht gehen lassen! Den Brotteig in der Form ins KALTE Backrohr stellen und bei 180 ° C für ca. 45 Minuten (2 kleinere Kastenformen) oder 60 Minuten bei einer großen Kastenform backen. Brot aus dem Ofen nehmen und vor dem Anschneiden etwas auskühlen lassen.

Dazu gab es einen feinen Kräuter-Topfen-Aufstrich mit frischem Bärlauch, den mir meine Mama gepflückt hat.

Ich hab schon viele abgewandelte Rezepte im Internet gefunden. Bei den Körnern und Samen könnt ihr also flexibel sein. Kürbiskerne oder auch Nüsse schmecken zum Beispiel auch ganz toll. Und statt Dinkelvollkornmehl geht natürlich auch Roggen- oder Weizenvollkornmehl. Auch meine Bloggerfreundin Veronika von Carrots for Claire hat eine ähnliche Version des Brotes in ihrem neuen Buch veröffentlicht, da dauert das ganze sogar nur 3! Minuten :) Übrigens, ein Blog den ich liebe und ihr Buch kann ich euch nur wärmstens empfehlen!

Ich wünsch euch ein schönes frühlingshaftes Wochenende!
Gitte

8 Kommentare

  1. Tabea sagt

    Hallo, ich habe leider keine Chia Samen und auch wenig lust welche zu kaufen. Geht das ganze denn auch so?

  2. Melanie sagt

    Habe das Brot gerade in den Ofen geschoben und war mir aber nicht sicher ob bei Umluft oder Ober-unter Hitze. Habe mich für zweiteres entschieden und hoffe dass es die richtige Entscheidung war :)

    • Gitte sagt

      Hallo Melanie. Wie hat es geschmeckt? Hoffe das Brot ist dir gelungen. Ich backe normalerweise immer alles bei Umluft denke aber, dass auch Ober-Unterhitze funktioniert.
      Wie ist es geworden?
      Liebe Grüße,
      Gitte

      • Melanie sagt

        Liebe Gitte, vielen Dank für deine Antwort. Das Brot hat wunderbar geschmeckt, d.h. Ober-Unter-Hitze funktioniert auch. Allerdings werde ich beim nächsten Mal etwas weniger Teig machen. Wir sind nur zu zweit und das Brot hat im Brotkorb leider „nur“ eine Woche gehalten. Hast du vielleicht noch Tipps zur richtigen Lagerung? LG Melanie

        • Gitte sagt

          Liebe Melanie. Danke für deine Info. Nein, das Brot hält leider wirklich nicht lange und frisch ist es schon am besten. Aber wie geschrieben, in Scheiben einfrieren wäre eine Alternative!! Liebe Grüße, Gitte

  3. Claudia Verza sagt

    Hallo Brigitte. Habe das Brot nachgebacken. So ein tolles Rezept. Vielen Dank dafür.

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