Kochen mit Freunden, Pikantes
Kommentare 3

Kochen mit Freunden – # II

Ich darf euch heute den langersehnten 2. Teil meiner „Kochen mit Freunden“ Serie präsentieren. Dabei geht es darum, dass ich meine Freunde zu mir nach Hause einlade und sie für mich (und auch ein bißchen für euch) kochen. Ich bin jedoch die einzige die auch direkt probieren darf. Hab ich ein Glück! Bisher hatte ich schon Besuch von Kathi, die uns ein orientalisches Menü gezaubert hat. Und gestern war Elicia bei uns zu Besuch! Was für eine tolle Frau! Elicia kommt ursprünglich aus Australien, der Liebe wegen ist sie dann aber im Bregenzerwald gelandet. Zusammen haben wir schon einige sehr lustige Geschichten erlebt und die Welt bereist. Unter anderem waren wir auch in New York und Barcelona und haben uns dort durch die heimischen Foodhighlights geschlemmt. Ich liebe ihre Offenheit, ihren Humor, ihre Stärke und ihre Art zu kochen. Ihre Rezepte sind inspiriert von einer Vielfalt von Gewürzen.

Zum Start gab es einen healthy Shake aus ihrem Entsafter. Von mir aus kann jeder Tag so beginnen! Dafür hat sie einfach 2 Äpfel, 1 Rote Bete & etwas Ingwer durch die Maschine gejagt. Wer will kann zb. auch noch etwas Ananas, Karotten oder Gurke dazugeben. Ich glaub wirklich ich muss mir noch einen Entsafter zulegen…

Die meisten Zutaten für ihr Menü hat sie im Asia-Shop in Lustenau gekauft. Sie hat sich ein wunderbares Essen ausgesucht, das zwar etwas Schnibbelarbeit bedeutet, aber in der Zubereitung dann umso einfacher ist. Und außerdem schmeckts einfach göttlich! Oder um es in Elicias Worten auszudrücken „a classic asian dish full of flavour – mouth watering!“

Chicken-Satays mit Erdnussdip (für 4 Personen)

dazu servieren wir Reis
500 g Hähnchenfilet
1 rote Chilischote (entkernt und fein gehackt)
2 Knoblauchzehen (fein geschnitten)
1 TL brauner Zucker
1 EL Fischsauce
2 TL fein gehackter Ingwer
2 EL Erdnussöl
zum Anbraten etwas Sonnenblumenöl

für den Erdnussdip
1 TL Erdnussöl
1 kleine Zwiebel (fein geschnitten)
1 Knoblauchzehe (fein geschnitten)
3 TL Rote Curry Paste
1/3 Cup crunchy Erdnussbutter (= ca. 100 g)
2 TL Fischsauce
2 EL Limettensaft
1 Dose Kokosmilch
3 TL brauner Zucker

außerdem
Holzstäbchen
Reis

Zubereitung
Aus Chili, Knoblauch, Zucker, Fischsauce, Ingwer und Erdnussöl eine Paste herstellen (in einem großen Mörser oder mit Hilfe der Küchenmaschine). Das klein geschnittene Hühnerfleisch darin marinieren (entweder über Nacht oder wie Elicia einfach 3 Stunden vorher). Für den Erdnussdip das Öl in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben und ca. 3 Minuten anbraten. Curry Paste dazugeben und mit anbraten. Erdnussbutter, Fischsauce, Limettensaft, Kokosmilch und Zucker hinzufügen. Aufkochen lassen und alles gut miteinander verrühren. Ca. 5 Minuten auf niedriger Hitze weiter kochen. Reis nach Packungsanweisung zubereiten. Die Holzstäbchen in Wasser einlegen (10 Minuten genügen), damit sie beim Anbraten nicht Feuer fangen :). Das klein geschnittene Hühnerfleisch auf die Stäbchen aufspießen. In einer großen Pfanne etwas Sonnenblumenöl erhitzen, die Hühnerspieße von jeder Seite ca. 2-3 Minuten scharf anbraten bzw. bis das Fleisch durch ist (Achtung, nicht zu lange braten, damit die Spieße nicht trocken werden). Spieße mit der Sauce übergießen (oder separat in eine Schüssel geben)  und mit dem Reis servieren.

Ein wirklich geniales Essen. Die vielen Gewürze, die man mit dem einen Biss vom Hähnchenspieß erhält & die tolle Erdnuss-Sauce – boah! Der Mann und ich waren ganz begeistert. Und obwohl eiskaltes Bier wohl besser dazu passt, war uns eher nach Rotwein :)

Elicia! You are a wonderful woman and I am so happy we met. Your food was more than delicious. Absolutly amazing! Thank u so much for being here!

Reisschüsselchen: Mitbringsel aus Thailand
Platte: IKEA
Fischsauce, Curry Paste, brauner Zucker & Erdnussöl: Asia Shop

 

3 Kommentare

  1. Angela sagt

    Liebe Gitte, weil ich heute grad im Schreibfluss bin: ich habe mir vor zwei Jahren auch nach langem Dafür und Dawider einen Entsafter zugelegt. Sehr fein die Säfte, aber mir tut es jedes Mal weh, wenn ich den guten Bio-Apfel-Trester auf den Kompost werfen muss… und jedes mal Karotten-Rote-Beete Kuchen backen spielts dann auch nicht. Daher benutze ich ihn wenig bis fast gar nicht. Macht vielleicht eher Sinn, wenn man viel eigenes Obst hat?! Aber vielleicht hast Du auch eine gute Idee dazu? Alles Liebe, Angela

  2. sieht suuuuuper aus – muss ich gleich nachkochen!!!
    und wenn’s sogar freddy mercury schmeckt… ;)

    • Gitte sagt

      :) Ja, auch Freddy hat’s sehr gut geschmeckt! Wenn mein Mann wüsste, wer da bei uns alles aus und ein geht :)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.